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Medizinische Schreibtisch-Grundausstattung

Urologie für Frauen im UroZentrum Borbeck

Auch Frauen brauchen manchmal einen Urologen.

Viele denken, Urologie sei nur für Männer. Das stimmt nicht! Auch Frauen haben urologische Probleme – besonders mit der Blase und den Nieren.

Harnwegsinfektionen

Uro-Onkologie

Harnsteinleiden

Reizblase

Nierensteine

Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten urologischen Erkrankungen bei Frauen. Viele Patientinnen leiden unter Symptomen wie Brennen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang, Schmerzen im Unterbauch oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl. Ursache ist meist das Eindringen von Bakterien in die Harnröhre, Blase oder – in schwereren Fällen – in die Nieren. Die Urologie beschäftigt sich gezielt mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Harnwege bei Frauen. Dazu zählen akute und wiederkehrende Blasenentzündungen, chronische Harnwegsinfekte, Blasenfunktionsstörungen sowie begleitende Beschwerden wie Inkontinenz oder Schmerzen beim Wasserlassen. In der urologischen Praxis erfolgt zunächst eine gründliche Abklärung der Ursache. Mithilfe von Urinuntersuchungen, Ultraschall und gegebenenfalls weiteren diagnostischen Verfahren wird festgestellt, ob es sich um einen unkomplizierten Infekt oder eine wiederkehrende bzw. komplexe Erkrankung handelt. Auf dieser Basis wird eine individuell angepasste Therapie eingeleitet. Neben der medikamentösen Behandlung legt die Urologie großen Wert auf Beratung und Prävention. Patientinnen erhalten Informationen zu Risikofaktoren, Vorbeugung von erneuten Infektionen und möglichen Zusammenhängen mit hormonellen Veränderungen, dem Beckenboden oder der Blasenfunktion. Ziel der urologischen Behandlung ist es, Beschwerden nachhaltig zu lindern, Infektionen gezielt zu behandeln und die Lebensqualität der Patientinnen langfristig zu verbessern – einfühlsam, diskret und medizinisch auf dem neuesten Stand.

Uro-Onkologie

Die Uro-Onkologie befasst sich mit der Diagnostik, Behandlung und Nachsorge urologischer Krebserkrankungen bei Frauen. Dazu zählen unter anderem Tumorerkrankungen der Harnblase, Nieren, Harnleiter und Harnröhre. Eine frühzeitige Abklärung von Beschwerden oder auffälligen Befunden ist entscheidend für eine erfolgreiche Therapie. In der uro-onkologischen Betreuung stehen eine präzise Diagnostik, moderne bildgebende Verfahren und eine individuelle Therapieplanung im Mittelpunkt. Je nach Erkrankung und Stadium kommen unterschiedliche Behandlungsoptionen zum Einsatz, die eng auf die persönlichen Bedürfnisse der Patientin abgestimmt werden. Ziel der Uro-Onkologie ist es, Krebserkrankungen früh zu erkennen, schonend zu behandeln und Patientinnen während des gesamten Behandlungsverlaufs kompetent, einfühlsam und fachlich auf höchstem Niveau zu begleiten.

Harnsteinleiden

Harnsteine entstehen, wenn sich Bestandteile des Urins wie Salze oder Mineralien zu festen Ablagerungen zusammenschließen. Bei Frauen können diese Steine in den Nieren, den Harnleitern oder der Harnblase auftreten und unterschiedliche Beschwerden verursachen. Typische Symptome sind starke, oft krampfartige Schmerzen im Rücken oder Unterbauch, Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder Blut im Urin. Nicht selten werden Harnsteine auch zufällig im Rahmen einer Untersuchung entdeckt, bevor Beschwerden auftreten. In der urologischen Praxis erfolgt eine gezielte Diagnostik, meist mithilfe von Ultraschall, Urin- und Blutuntersuchungen sowie – falls nötig – weiterführender Bildgebung. Die Behandlung richtet sich nach Größe, Lage und Art der Steine. Kleine Steine können oft von selbst abgehen, während größere Steine medikamentös, minimalinvasiv oder durch spezielle Verfahren entfernt werden. Ziel der Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, Komplikationen zu vermeiden und durch Beratung zur Vorsorge das Risiko neuer Steinbildungen zu reduzieren.

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