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Szene mit medizinischen Instrumenten

Urologie für Männer im UroZentrum Borbeck

Männergesundheit ist wichtig

Viele Männer scheuen den Gang zum Arzt. Dabei ist es wichtig, auf seine Gesundheit zu achten – gerade bei Themen, über die man nicht so gerne spricht.

Vorsorge und Früherkennung

Prostatabeschwerden

Potenzprobleme

Testosteronmangel

Kinderwunsch

Krebsfrüherkennung - je eher, desto besser

Vorsorge kann Leben retten.

Krebs im frühen Stadium zu entdecken, kann den entscheidenden Unterschied machen. Viele Krebsarten lassen sich gut behandeln, wenn man sie rechtzeitig findet.

  • Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern. Die gute Nachricht: Früh erkannt ist er sehr gut behandelbar!

    Was wird gemacht?

    • Abtasten der Prostata (geht schnell und tut nicht weh)

    • Gespräch über Beschwerden

    • Bei Bedarf: PSA-Wert im Blut messen (Zusatzleistung)

     

    Die gesetzliche Vorsorge ist kostenlos und sollte einmal jährlich durchgeführt werden.

    Für junge Männer ab 14 Jahren

  • Hodenkrebs trifft vor allem junge Männer zwischen 14 und 45 Jahren.

    Die Heilungschancen sind sehr gut, wenn er früh entdeckt wird.

    Selbstuntersuchung zuhause:

     

    Einmal im Monat sollten junge Männer ihre Hoden selbst abtasten. Wir zeigen Ihnen oder Ihrem Sohn, wie das geht. Auf www.hodencheck.de finden Sie auch eine Anleitung.

     

    Achten Sie auf:

    • Verhärtungen oder Knoten

    • Schwellungen

    • Schmerzen

    • Schweregefühl

     

    Bei Auffälligkeiten bitte zur Kontrolle kommen!

  • Wird oft zufällig beim Ultraschall entdeckt. Regelmäßige Vorsorge ist daher wichtig.

    Keine Angst vor der Untersuchung!

    Wir wissen, dass Vorsorgeuntersuchungen unangenehm sein können.

    Aber sie dauern nur kurz und können Ihr Leben retten.

    Nehmen Sie Ihre Gesundheit ernst – vereinbaren Sie einen Termin!

  • Blut im Urin sollte immer untersucht werden – auch wenn es nur einmal auftritt und nicht wehtut.

Uro-Onkologie - Krebsbehandlung und Nachsorge

Schwerpunkt unserer täglichen Praxistätigkeit ist die Behandlung von Prostata-, Hoden- und Peniskrebs beim Mann sowie Nieren-, Blasen- und Harnleiterkrebs bei der Frau und beim Mann. Frau Elbasan verfügt über die Zusatzbezeichnung „Medikamentöse Tumortherapie“ und führte im Rahmen Ihrer KV- Ermächtigung im EKO ambulante medikamentöse Tumortherapien durch. Je früher ein Tumorleiden erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Im Frühstadium macht sich die Krankheit jedoch oft nicht durch Symptome bemerkbar.   Daher ist eine urologische Früherkennung/Vorsorge für Männer, als auch für Frauen bedeutsam. Einfache und erweiterte Hormontherapie beim Prostatakrebs Therapie mit Bisphonaten bei knochenmetastasiertem Prostatakrebs Chemo-Instillation in die Blase bei Blasenkrebs wie Mitomycin und BCG-TherapienNach einer Krebsbehandlung (Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie) sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen sogenannte Nachsorgeuntersuchungen  wichtig und sollten leitliniengerecht durchgeführt werden.  So kann man rechtsseitig auf ein Wiederkehren des Tumors reagieren und eine spezialisierte Therapie anbieten. Wir sind im ständigen Austausch mit hochspezialisierten urlogischen Kliniken und sind gut vernetzt. Die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und Tumorkonferenzen bietet unseren Patienten eine qualifizierte Nachsorge.  Was wird bei der Nachsorge gemacht? - Gespräch über Ihr Befinden - Körperliche Untersuchung - Blutuntersuchungen (Tumormarker) - Ultraschall - Bei Bedarf: Blasenspiegelung oder weitere Untersuchungen - Weiterführende Bildgebung mittels ( Computertomographie und oder Magnetresonanztomographie auch MRT genannt)  Wie oft muss ich zur Nachsorge? Das hängt von Ihrer Krebsart und dem Stadium ab. Krebsdiagnose, -therapie und -nachsorge sind hochgradig individuell und hängen von Tumorart und -stadium ab, wobei moderne Leitlinien evidenzbasierte Empfehlungen geben, die von multidisziplinären Teams (Ärzte, Patientenvertretungen) entwickelt werden, um optimale, personalisierte Behandlungspläne zu gewährleisten, von Operation über Chemo-/Strahlentherapie bis zur psychoonkologischen Unterstützung.

Prostataleiden

Die Prostata – klein aber wichtig Die Prostata ist eine kleine Drüse unterhalb der Blase. Mit zunehmendem Alter wird sie bei vielen Männern größer und kann Beschwerden verursachen. Typische Anzeichen: - Häufiger Harndrang (besonders nachts) - Schwacher Harnstrahl - Das Gefühl, die Blase wird nicht richtig leer - Tröpfeln nach dem Wasserlassen - Probleme beim Starten des Wasserlassens Das kann dahinterstecken: - Gutartige Prostatavergrößerung (BPH) Das ist die häufigste Ursache und völlig harmlos – aber lästig. Die vergrößerte Prostata drückt auf die Harnröhre, weshalb das Wasserlassen schwerfällt. Was hilft? Bei leichten Beschwerden: Pflanzliche Medikamente Bei stärkeren Beschwerden: Spezielle Tabletten, die die Prostata verkleinern In seltenen Fällen: Operation Prostataentzündung (Prostatitis) Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Unterleib oder Damm, manchmal Fieber – das können Zeichen einer Prostataentzündung sein. Was hilft? - Antibiotika - Entzündungshemmende Medikamente - Wärme und Ruhe Prostatakrebs Mehr dazu finden Sie unter "Krebsfrüherkennung" und "Uro-Onkologie". Wann sollten Sie zum Arzt? Wenn Sie länger als ein paar Tage Probleme beim Wasserlassen haben, sollten Sie sich untersuchen lassen. Je früher wir die Ursache finden, desto besser können wir helfen. Die Untersuchung Wir sprechen mit Ihnen über Ihre Beschwerden, untersuchen die Prostata (dauert nur wenige Sekunden) und machen einen Ultraschall. Manchmal ist auch eine Urinuntersuchung oder Blutabnahme sinnvoll.

Harnwegsinfektionen

Untersuchung von Harnwegs- und Genitalinfektionen sowie sexuell übertragbaren und nicht übertragenen Krankheiten. Infektprophylaxe und Präventivberatung. Blasenentzündung und mehr Harnwegsinfektionen gehören zu den häufigsten Infektionen überhaupt. Frauen sind öfter betroffen als Männer, aber auch Männer können eine Blasenentzündung bekommen. Typische Symptome: - Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen - Häufiger Harndrang mit nur kleinen Mengen - Trüber oder übel riechender Urin - manchmal Blut im Urin - Schmerzen im Unterleib - Bei Nierenbeckenentzündung: Fieber und Flankenschmerzen Was sind die Ursachen? Bakterien gelangen in die Harnröhre und wandern zur Blase. Das passiert zum Beispiel durch: - zu wenig trinken - Unterkühlung - Geschlechtsverkehr - geschwächtes Immunsystem - bei Männern: Prostataprobleme Was können Sie selbst tun? - Viel trinken (mindestens 2 Liter am Tag) - Warmhalten, besonders die Füße - Nach dem Geschlechtsverkehr Wasser lassen - Cranberry-Produkte können vorbeugend helfen - nicht zu lange einhalten Wann brauchen Sie Antibiotika? Bei einer unkomplizierten Blasenentzündung reicht manchmal viel Trinken. Aber wenn: - Fieber auftritt - Flankenschmerzen dazukommen - Blut im Urin ist - Die Beschwerden nach 2-3 Tagen nicht besser werden - Sie häufiger Blasenentzündungen haben ...dann brauchen Sie wahrscheinlich ein Antibiotikum. Immer wieder Blasenentzündung? Wenn Sie mehrmals im Jahr eine Blasenentzündung haben, müssen wir nach der Ursache suchen. Manchmal helfen: - Eine Langzeit-Antibiotika-Behandlung in niedriger Dosis - immunstärkende Mittel - Östrogen-Salbe (bei Frauen nach den Wechseljahren) Männer und Blasenentzündung Bei Männern ist eine Blasenentzündung seltener, aber sie sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Oft steckt eine Prostataentzündung oder -vergrößerung dahinter. Kommen Sie vorbei! Wir finden heraus, was Ihre Beschwerden verursacht und helfen Ihnen schnell.

  • Harnwegsinfektion (HWI) = Sammelbegriff für Infektionen der Harnwege

    (Harnröhre, Blase, Harnleiter, Nieren)

  • Blasenentzündung (Zystitis) = die häufigste Form der Harnwegsinfektion

    → betrifft speziell die Harnblase

 

👉 Fazit:

Jede Blasenentzündung ist eine Harnwegsinfektion, aber nicht jede Harnwegsinfektion ist eine Blasenentzündung.

Harnsteinleiden

Was sind Harnsteine? Harnsteine sind feste Ablagerungen, die sich in den Nieren oder Harnwegen bilden. Sie entstehen, wenn bestimmte Stoffe im Urin auskristallisieren. Steine können sein: - ganz klein wie Sandkörner - größer wie Kieselsteine - manchmal sogar mehrere Zentimeter groß Typische Symptome: Wenn ein Stein wandert und den Harnleiter verstopft: - Plötzliche, sehr starke Schmerzen in der Flanke oder im Rücken - Die Schmerzen kommen in Wellen (Koliken) - Übelkeit und Erbrechen - Blut im Urin - manchmal Fieber Das sind Notfall-Symptome – bitte sofort zum Arzt oder in die Notaufnahme! Kleine Steine machen oft gar keine Beschwerden und werden zufällig beim Ultraschall entdeckt. Wie entstehen Harnsteine? Risikofaktoren: - zu wenig trinken (wichtigster Faktor!) - bestimmte Ernährung (viel Salz, viel tierisches Eiweiß) - Übergewicht - erbliche Veranlagung - bestimmte Stoffwechselerkrankungen - manche Medikamente Was können wir tun? Je nach Größe und Lage des Steins: - Kleine Steine (bis 5-7 mm): viel trinken (3 Liter am Tag!) - Schmerzmittel - Medikamente, die helfen, dass der Stein abgeht - Bewegung Meist gehen kleine Steine von selbst ab – das kann einige Tage bis Wochen dauern. Größere Steine oder starke Schmerzen: - Stoßwellentherapie (ESWL): Steine werden von außen mit Schallwellen zertrümmert - Spiegelung: Mit einem dünnen Instrument holen wir den Stein heraus Wie kann man Steinen vorbeugen? Das Wichtigste: Viel trinken! - mindestens 2-3 Liter pro Tag - am Besten Wasser oder ungesüßten Tee über den Tag verteilt - auch abends ein Glas Weitere Tipps: - nicht zu viel Salz - nicht zu viel Fleisch und Wurst - mehr Obst und Gemüse - Normalgewicht halten - Bewegung Steinanalyse Wenn Sie einen Stein ausscheiden, sammeln Sie ihn auf (durchs Sieb urinieren)! Wir können ihn analysieren und dann gezielt vorbeugen. Kontrollen Nach einem Steinleiden sollten Sie regelmäßig zum Ultraschall kommen, um neue Steine frühzeitig zu erkennen.

Erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen)

Probleme mit der Erektion sind häufiger als viele denken. Die Ursachen können körperlich oder seelisch sein – oft ist es eine Mischung aus beidem. Mögliche Ursachen: - Durchblutungsstörungen - Diabetes - Bluthochdruck - Stress und psychische Belastung - Testosteronmangel - Nebenwirkungen von Medikamenten Was können wir tun? - Abklärung der Ursachen - Tabletten (z.B. Viagra oder ähnliche) - Vakuumpumpe - Spritzen (ja, das klingt schlimm, tut aber kaum weh!) - bei Bedarf: Gespräch mit einem Psychologen

Kinderwunschberatung

Beratung zu Sexualgesundheit und Fertilität. Unterstützung bei Fragen rund um Sexualität, Erektionsstörungen und Kinderwunsch. Was untersuchen wir beim Mann? Spermiogramm (Samenuntersuchung) Das ist die wichtigste Untersuchung. Sie geben eine Samenprobe ab (in einem diskreten Raum in unserer Praxis oder zuhause). Im Labor schauen wir uns an: - Wie viele Spermien sind da? - Wie beweglich sind sie? - Wie ist ihre Form? Das Ergebnis sagt uns, ob die Spermienqualität ausreicht, um ein Kind zu zeugen. Weitere Untersuchungen: - Hormonwerte im Blut (Testosteron und andere) - Ultraschall der Hoden - Körperliche Untersuchung Mögliche Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit: - zu wenige oder zu unbewegliche Spermien - Krampfadern am Hoden (Varikozele) - Hormonmangel - frühere Infektionen - genetische Ursachen - Umweltgifte, Rauchen, Alkohol - Stress Was kann man tun? Je nach Ursache gibt es verschiedene Möglichkeiten: - Lebensstil ändern - mit dem Rauchen aufhören - weniger Alkohol trinken - Übergewicht abbauen - Stress reduzieren - Hoden nicht überhitzen (keine zu engen Hosen, nicht zu heiß baden) Medizinische Behandlung: - Hormone geben (bei Mangel) - Krampfader operieren (bei Varikozele) - Entzündungen behandeln Künstliche Befruchtung: Wenn die Spermienqualität nicht ausreicht, gibt es verschiedene Methoden: - IUI (Samenübertragung in die Gebärmutter) - IVF (künstliche Befruchtung im Reagenzglas) - ICSI (Spermien werden direkt in die Eizelle gespritzt) Hierbei arbeiten wir eng mit Kinderwunschzentren zusammen. Geben Sie nicht auf! Auch wenn es Zeit braucht – in vielen Fällen können wir helfen. Lassen Sie uns gemeinsam nach Lösungen suchen.

Inkontinenz

Abklärung und Therapie von Inkontinenzbeschwerden, Blasenfunktionsstörung  einschließlich der Harnstrahl und Restharnmessung. Zusammenarbeit  mit spezialisierten Kliniken. Individuelle Beratung mit konservativer und ambulante operativer Therapie wie u.a. Durchführung von Botox-Injektionen bei Harnblasenüberaktivität. 

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