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Baby mit Stethoskop

Urologie für Kids & Teens

Auch die Kleinen brauchen manchmal einen Urologen

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen – sie brauchen eine besondere Behandlung. Wir gehen kindgerecht auf die Bedürfnisse Ihres Kindes ein und nehmen uns viel Zeit. Wir bieten zudem eine Jungensprechstunde an.

HPV-Impfung

Fehlbildungen

Hodenhochstand

Phimosen

Enuresis

In der Regel überweist der Kinderarzt Ihr Kind an eine Urologin/Urologen. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, bei bestimmten Beschwerden direkt mit Ihrem Kind einen Urologen aufzusuchen. 

Es gibt Urologen, die sich auf die Behandlung von Kindern spezialisiert haben und besonders auf deren Bedürfnisse eingehen. Zusätzlich verfügen viele Kliniken über urologische Fachabteilungen, in denen ebenfalls eine Kinderurologie angeboten wird.

Gerne stellen wir durch unser Netzwerk den Kontakt her. ​

HPV-Impfung

Die HPV-Impfung schützt vor einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV), die Krebs und andere Erkrankungen verursachen können. Sie wird zur wirksamen Vorsorge empfohlen, idealerweise vor dem ersten Sexualkontakt. Die HPV-Impfung bieten wir für Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren an. Hochrisiko-HPV-Typen (insbesondere Typ 16 und 18) sind maßgeblich an der Entstehung von Krebs beteiligt; fast alle Fälle von Gebärmutterhalskrebs (ca. 4600 Frauen jährlich) stehen in Zusammenhang mit diesen Viren. Bei Männern können HPV-assoziierte Krebserkrankungen am Penis, After sowie im Mund- und Rachenraum auftreten. Niedrigrisiko-Typen (vor allem 6 und 11) verursachen Genitalwarzen (Condylomata acuminata). Die HPV-Impfung schützt vor den gefährlichsten Virustypen. Sie verhindert: - Gebärmutterhalskrebs (zu fast 100%) - Genitalwarzen (zu 90%) - andere HPV-bedingte Krebsarten Für wen ist die Impfung? Empfohlen wird sie für: - Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren - Nachholimpfung bis zum 18. Geburtstag möglich - am besten VOR dem ersten Geschlechtsverkehr Aber: Auch später kann die Impfung noch Sinn machen! Wie wird geimpft? Je nach Alter: - 9-14 Jahre: 2 Impfungen im Abstand von 5-13 Monaten - ab 15 Jahre: 3 Impfungen über 6 Monate Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Ist die Impfung sicher? Ja! Die HPV-Impfung ist seit vielen Jahren im Einsatz und sehr gut untersucht. Nebenwirkungen sind selten und meist harmlos (z.B. Rötung an der Einstichstelle, leichtes Fieber). Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? - bis 18 Jahre: Ja, komplett kostenlos - über 18 Jahre: Meist nicht, aber manche Kassen übernehmen es trotzdem – nachfragen lohnt sich! Auch für Jungen wichtig! Viele denken, HPV betrifft nur Mädchen. Aber auch Jungen können: - Krebs bekommen (Penis, After, Rachen) - Genitalwarzen bekommen - das Virus auf ihre Partnerinnen übertragen Die Impfung schützt alle! Sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne zur HPV-Impfung und impfen auch in unserer Praxis. Schützen Sie sich und andere – lassen Sie sich impfen!

Jungensprechstunde

Jungensprechstunde  (IGel Leistung) - Fragen rund um die Pubertät und Sexualität. - Verhütung - Schutz vor Geschlechtskrankheiten - Selbstuntersuchung der Hoden - altersgerechte körperliche Entwicklung - Impfstatus Informationen finden Sie im Flyer Starke Infos für Jungen, der von der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. und dem Berufsverband der Deutschen Urologen e. V. herausgegeben wurde.

Lade dir die Broschüre für Jungs runter

Infos für starke Jungs

Fehlbildungen

Urologische Fehlbildungen bei Kindern sind angeborene Veränderungen der Harnwege oder der Geschlechtsorgane. Dazu zählen zum Beispiel Auffälligkeiten an Nieren, Harnleitern, Blase oder äußeren Geschlechtsorganen.

Viele dieser Fehlbildungen werden bereits im Kindesalter erkannt, manche zeigen sich erst durch Symptome wie wiederholte Harnwegsinfektionen, Probleme beim Wasserlassen oder Bauchschmerzen.

Die kinderurologische Diagnostik ermöglicht eine frühzeitige Abklärung und – wenn nötig – eine gezielte, schonende Behandlung, um die gesunde Entwicklung des Kindes langfristig zu unterstützen.

Vorhautverengung (Phimose)

Bei kleinen Jungen ist die Vorhaut oft noch eng – das ist normal. Erst wenn Ihr Sohn älter wird und Probleme auftreten, muss man etwas tun. Nicht immer ist eine Beschneidung nötig – oft hilft auch eine Salbe.

Bettnässen (Enuresis)

Wenn Ihr Kind nachts noch einnässt, obwohl es schon älter ist, kann das verschiedene Ursachen haben. Wichtig: Ihr Kind kann nichts dafür! Wir finden gemeinsam eine Lösung.

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